PV-Anlage dank Solarstromrechner

Photovoltaik-Anlage der Belimo Automation AG

Dank dem ENGIE-Solarstromrechner konnte die Wirtschaftlichkeit einer 29.7 kWp-Photovoltaik-Anlage bei Belimo aufgezeigt werden.

Die solare Einstrahlung auf der Fläche der Schweiz ist 220-mal höher als deren jährlicher Energieverbrauch (Quelle Swissolar). Im Zuge ihrer Nachhaltigkeitsstrategie wollte BELIMO Automation AG dieses Potenzial am Konzernhauptsitz in Hinwil ausnützen. Belimo ist Weltmarktführer von Ventil-, Sensor- und Antriebslösungen zur Regelung und Steuerung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen.

Nicht wirtschaftlich. Wirklich?

ENGIE führte für Belimo ein grösseres HLKS-Umbauprojekt in Hinwil aus. Während dieses Projekts sprachen die beiden Projektleiter von Belimo und ENGIE über das Thema Photovoltaik (PV). Belimo wollte schon länger solche Anlagen auf ihren Gebäudedächern realisieren. Doch alle bisherigen Analysen kamen zum selben Schluss: nicht wirtschaftlich realisierbar. Das bezweifelte ENGIE und wollte es genau wissen.

 

«Mich hat überzeugt, dass ENGIE Varianten durchgespielt hat und die für uns beste Lösung einfach berechnet hat»

 

Solarstromrechner liefert überzeugende Zahlen

Mit dem ENGIE-Solarstromrechner berechnete das Unternehmen verschiedene Grössen und Ausrichtungen der PV-Anlage. «Schnell war klar, dass eine < 30 kWp Anlage mit Einmalvergütung von SWISSGRID optimal für uns ist», sagt Andi Wethli, Konzernbereichsleiter Logistics / Customization bei Belimo. Ursprünglich wollte Belimo die nutzbaren Dachflächen komplett mit einer Photovoltaikanlage belegen. «ENGIE hat uns sehr konkret gezeigt, dass eine kleinere Variante auf dem Dach des neuen Hochregallagers unter Anrechnung der Einmalvergütung für den Start viel wirtschaftlicher ist.» Amortisiert ist die Anlage nach rund acht Jahren. Ausserdem nutzt Belimo den gesamthaft produzierten Strom in seinen Logistikanlagen selbst. Damit deckt das Unternehmen in Spitzenzeiten rund 3 – 4 Prozent seines Energiebedarfs und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur eigenen Energiebilanz.

Ost-West-Ausrichtung

Die 110 polykristallinen PV-Module sind gleichmässig nach Osten und Westen ausgerichtet. So wird die sonst sehr starke Leistungsspitze über die Mittagszeit gebrochen. Eine solche Leistungsspitze entstünde, wenn die Anlage nach Süden ausgerichtet wäre. Der Ertrag der realisierten Anlage liegt bei rund 28 MWh pro Jahr. In drei Monaten hat ENGIE die Anlage geplant, gebaut und Ende April 2017 in Betrieb genommen. «Mich hat überzeugt, dass ENGIE Varianten durchgespielt hat und die für uns beste Lösung einfach berechnet hat», sagt Wethli. Er ist sehr zufrieden mit der neuen Photovoltaik-Anlage. Deshalb lässt er prüfen, ob sich solche Anlagen auch in den Belimo-eigenen Niederlassungen in den USA rechnen. Und ob Belimo mit solchen Anlagen allenfalls eine bessere LEED-Bewertung der eigenen Gebäude in den USA erreichen könnte.

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