Von Big Data zu Smart Data im Gebäude

ENGIE Live Solutions

Gebäudetechnische Anlagen produzieren jede Sekunde eine Vielzahl von Daten. Wenn aus diesen Datenbergen verwertbare Informationen – Smart Data – werden sollen, braucht es zweierlei:kluge Algorithmen und das Fachwissen sowie die Erfahrung von Experten.

Bis 2020 existieren weltweit rund so viele digitale Bits wie es Sterne in unserem Universum gibt. Denn die globale Datenmenge wächst rasant. Sie verdoppelt sich rund alle zwei Jahre (Quelle). Das muss man sich erst einmal vor Augen führen. Aber weshalb ist das für die Gebäudetechnik wichtig?

Schlüssel zu weniger Kosten und mehr Sicherheit

Haustechnische Anlagen der Wärme-, Kälte-, Lüftungs- und Elektrotechnik produzieren eine Vielzahl von digitalen Daten. Drücke, Temperaturen, Ventilstellungen etc. werden ständig gemessen und aufgezeichnet. Diese Daten enthalten den Schlüssel zu mehr Kosteneffizienz und Betriebssicherheit. Denn Fehleinstellungen der Anlagentechnik führen zu verminderter Effizienz. Das ist schnell kostspielig. Weil die Betriebskosten machen rund 80 Prozent der Gesamtkosten aus – über den Lebenszyklus einer Immobilie gerechnet. Davon entfallen rund 40 Prozent auf die Energiekosten.

Von Big Data zu Smart Data

Daten an und für sich sind aber ungeordnet und chaotisch. Sie sind erst dann hilfreich, wenn sie verständlich werden. So gilt es, Muster und Strukturen in der Datenflut zu identifizieren. Dabei helfen intelligente Algorithmen in Softwaretools. Wenn diese Informationen zusätzlich in den realen Kontext einer Anlage gesetzt werden, werden sie aussagekräftig und somit nutzbar: Sie werden zu Smart Data.

Fakten statt Bauchgefühl für bessere Entscheide

Solche Daten in den Betriebskontext setzen und richtig interpretieren erfordert Expertenwissen auf zwei Ebenen. Einerseits muss ein Experte wissen, wie eine Anlage technisch funktioniert. Andererseits muss er die Bedürfnisse des Anlagenbetreibers genau kennen. Erst dann schafft er mit seinen Empfehlungen echten Mehrwert. Denn er legt die Basis, um Entscheide aufgrund von Fakten und nicht aufgrund des Bauchgefühls zu treffen. Genau das ist die Aufgabe des Kompetenzzentrums Live Solutions von ENGIE. Big-Data-Ansätze auch in der Gebäudetechnik zu nutzen, wie ENGIE es tut, lohnen sich. Smart Data führen zu mehr Kosteneffizienz und Betriebssicherheit.

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