ENGIE bildet Flüchtlinge aus

Das Haustechmagazin widmet der Integration von jungen Flüchtlingen einen Artikel in der aktuellen Ausgabe. Verschiedene Gebäudetechnikfirmen, darunter ENGIE Schweiz, berichten über ihre ersten Erfahrungen und ziehen trotz beachtlichen Hürden eine positive Zwischenbilanz.

Vom Flüchtling zum Musterlehrling

Abdi-Salan I. ist heute 19-jährig. Mit 15 floh er aus Somalia und begab sich alleine auf die beschwerliche Reise nach Europa. Nach drei Jahren in der Schweiz spricht er deutsch und absolviert eine Lehre in einem Unternehmen der Tecton-Gruppe. Sein Chef bezeichnet ihn als Musterlehrling und ist besonders von seinem Engagement begeistert. In seinem Artikel „Ruf nach rascher Integration“ erzählt das Haustechmagazin weitere Geschichten von jugendlichen Flüchtlingen und von Schweizer Firmen die ihnen einen Ausbildungsplatz angeboten haben.

Flüchtlingskrise als Chance

Die Berufsleute, die im Artikel zu Wort kommen, sind sich in einigen Punkten sehr einig. Eine berufliche Ausbildung trägt massgeblich zur Integration eines jugendlichen Flüchtlings bei. Deshalb stehen sie für eine möglichst rasche und unbürokratische Eingliederung in die Berufslehre ein. Der administrative Aufwand ist eine der grössten Hürden aus Sicht der Betriebe.
Heinz Gehrig vom Integrationsprogramm Riesco, den viele aus der zweiteiligen DOK-Serie «Auf euch hat hier niemand gewartet»(SRF, Februar 2016) in Erinnerung haben, zeigt auf, wo jugendliche Flüchtlinge ihre grössten Herausforderungen haben: Sprachbarrieren, körperliche Versehrungen und kulturelle Differenzen.

«Abraham T. ist von Lehrbeginn an durch sein Interesse aufgefallen: Er stellt nämlich ganz viele Fragen. Etwas, das Lernende nach neun Schuljahren in unseren Breiten üblicherweise verlernt haben.»

Paul-Pierre Egli, HR Verantwortlicher Berufsbildung bei ENGIE Schweiz

Wege aus dem Arbeitskräftemangel

Auch ENGIE bietet in der Schweiz jungen Flüchtlingen Ausbildungsplätze an. 2016 hat Abraham T. aus Eritrea seine Lehre als Sanitärinstallateur begonnen und hat sich rasch in der Arbeitswelt integriert. Er leistet gute Arbeit und lernt fleissig Deutsch. Im August 2017 startet sein Landsmann Tekie F. als Haustechnikpraktiker.
Entlang  ihrer Lehrlingspolitik will ENGIE  den eigenen Nachwuchs ausbilden. Deshalb kann ENGIE auch all ihren Lehrabgängern eine Festanstellung anbieten. Nichtsdestotrotz wird es zunehmend schwierig im Sommer alle Ausbildungsplätze zu besetzen. ENGIE rekrutiert inzwischen gezielt Zusatzlernende oder Quereinsteiger und sieht deshalb die Flüchtlingskrise auch als Chance.

Unsere Lehrstellen stehen allen offen, die den nötigen Lernwillen und das entsprechende Engagement mitbringen.

Mehr zu Lehrstellen bei ENGIE: www.engie.ch/lehrstellen

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