Wir schaffen die Trendwende!

Der Bevölkerungsstruktur zum Trotz will ENGIE in der Schweiz mehr Lernende ausbilden. Beispielhaft setzt sich das Unternehmen gegen den zusehenden Arbeitskräftemangel ein und steigert die Anzahl der Ausbildungsplätze um 40 Prozent.

Ab 2017 werden in der Schweiz erstmals mehr Menschen pensioniert als ins Erwerbsleben eintreten. Alleine aus diesem Grund fehlen der Schweiz in den kommenden 15 Jahren rund 450’000 Arbeitskräfte. In der Bevölkerungsstruktur liegt daher auch einer der Hauptgründe für den wachsenden Arbeitskräftemangel. Trotzdem kennen wir in der Schweiz nach wie vor Berufsbilder mit einem wachsenden Fachkräfteüberschuss und damit einer vergleichsmässig erhöhten Arbeitslosigkeit. Das sind allem voran Berufe, die besonders von Digitalisierung und der sogenannten vierten industriellen Revolution betroffen sind. Hierzu gehören zum Beispiel Marketing, Administration und Verwaltung sowie IT-Systeme und -Infrastruktur. In den meisten handwerklich-technischen Berufsfeldern und insbesondere im Bereich der technischen Services herrscht schon heute ein Arbeitskräftemangel. In der Gebäudetechnik rechnen wir mit einem weiter zunehmenden Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden.

Studie: SSAW, Stand des Fachkräftemangel / Fachkräfteüberschuss und deren Entwicklung folgend der kommenden Babyboomer Pensionierungswelle in der Schweiz, Brugg im Januar 2016

Bessere Perspektiven für handwerkliche Berufe

Jugendliche können in der Schweiz aus rund 240 verschiedenen Lehrberufen wählen. Allerdings entscheidet sich ein Viertel von ihnen gerade mal für einen dieser beiden Berufe: Entweder für das KV oder den Detailhandel. Zwei Bereiche in denen bereits heute Arbeitskräfteüberschuss herrscht. 2015 wurden fast 15’000 KV-Lehrverträge abgeschlossen. Lehrverträge als Lüftungsanlagenbauer waren es gerade mal 50. Nach ihrer 3-jährigen Ausbildung finden sich all diese Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt wieder, wobei die Lüftungsanlagenbauer/innen wesentlich bessere Chancen und Berufsperspektiven haben.

Unser Erfolgsrezept ist Herausforderung zugleich

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Pfeiler von ENGIE. Deshalb betreibt das Unternehmen Berufsbildung als gezielte Nachwuchsförderung: Es bildet diejenigen Berufsleute aus, die es in Zukunft auch benötigt. Damit bietet das Unternehmen Jugendlichen echte Zukunftsperspektiven und sichert seine Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist jedoch die Auswirkung dieser Haltung auf die Ausbildungsqualität. Da ENGIEs Berufsbildner/innen ihre zukünftigen Arbeitskollegen ausbilden, haben sie ein ureigenes Interesse sie optimal zu fördern und sie in der nötigen Breite und Tiefe auszubilden. Dabei profitiert ENGIE von einer über 100-jährigen Berufsbildungstradition mit Wurzeln in der Gebrüder Sulzer AG, die massgeblich zur Etablierung des schweizerischen Berufsbildungsmodelles beigetragen hat.

Nichtsdestotrotz muss sich ENGIE seit jüngster Zeit aktiv um geeignete Jugendliche bemühen. Eine Lehrstelle ausschreiben und auf Bewerbungen warten funktioniert nicht mehr. Hier greift das Massnahmenpaket. Mit dessen Hilfe will ENGIE Schweiz ihren Lernendenbestand weiter erhöhen. Es setzt an verschiedenen Punkten an:

  • Als erstes hat ENGIE die Voraussetzungen, d.h. zusätzliche Ausbildungsplätze, geschaffen. Hierfür setzt sich das Unternehmen konkrete Ziele pro Ausbildungsstandort. Dabei liegt der Fokus nicht mehr ausschliesslich auf einem Lehrstellenangebot für 15- bis 16-jährige Jugendliche. Das Angebot wurde für Zusatzlernende und Quereinsteiger sowie im Bereich der Nachholbildung ausgebaut.
  • Mit gezielten Massnahmen im Personalmarketing können die zusätzlich geschaffenen Ausbildungsplätze besetzt werden.
  • Organisatorischen Anpassungen und ein Anreiz- und Support-System sorgen für förderliche Rahmenbedingungen. ENGIE bietet als führender Gebäudetechnikerhervorragende Anstellungsbedingungen für Lernende und belohnt Mitarbeitende, die sich für die Nachwuchsförderung einsetzen

Erste Schritte in die richtige Richtung

Als direkte Folge der genannten Anstrengungen haben bei ENGIE diesen Sommer wieder mehr Jugendliche ihre Lehrstelle angetreten als ihre Ausbildung beendet: 24 Lernende wurden diplomiert und 30 neue Lernende haben diese Tage ihre Stelle bei ENGIE angetreten.

Mehr Informationen zu einer Lehre bei ENGIE unter www.engie.ch/lehrstellen.

 

 

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